FF 4 WB
current song: Daisuke Asakura - Hypnotic Distortion
Teil: One-Shot
Wörter: 1427
Fandom: Original
Pairing: Silas x Tanuki
Rating: PG
Genre: Shonen-Ai, Lemon/Lime, Humor
Disclaimer: Die Figuren gehören nicht mir, sie sind Eigentum von oOJade_TanukiOo. Ich nutze sie nur für ihren FF-WB!^^
BGM: Kotani Kinya u.a.
AN:Ahm.*cough* Merkt man dass ich seit nem knappen 3/4 Jahr nimmergeschrieben habe?*sigh* Tut mir leid dass ich euch dieses unausgereifteZeugs antue..;_;
'Fuck.. Das ist nichtgut.. Gar nicht gut!', geht es mir durch den Kopf, als eine Kugel nurwenige cm neben mir in der Wand einschlägt. Ich kneife meine Augenzusammen, versuche etwas in diesem plötzlich auftauchendem Nebel zuerkennen. Nichts. Unsere Funkverbindung ist vor knapp guten fünfMinuten zusammen gebrochen. Seit her habe ich weder etwas von ihmgehört noch einen Blick auf ihn erhaschen können. Aber was mache ichmir eigentlich solche Gedanken um diesen Kerl? Ich sollte erst malzusehen, dass ich hier selbst heil heraus kam. Irgendwie hat unsereQuelle wohl Profit gerochen. Wenn ich das hier richtig einschätze dasdieser miese kleine Sack uns verraten. Naja, das wird dann wohl seinletztes mal gewesen sein, dass er mit so was bares verdient hat. Einunscheinbares Lächeln huscht über meine Lippen, während ich aus meinemVersteck krieche, den Nebel für mich nutze und näher zum Einganghusche. Der Schuss scheint eine Tat aus reiner Verzweiflung gewesen zusein. Ich sehe mich um, ein roter Punkt glimmt nicht unweit von mirauf, gibt mir eines meiner Ziele zu erkennen. Ich schleiche näher,positioniere mich dahinter und halte ihm meine Waffe an die Schläfe.Ein kurzes leises Klicken und der Körper fällt dumpf zu Boden. Nurkeine weitere Aufmerksamkeit erregen. Silas ist wahrscheinlich schondrinnen. Ich gehe direkt durch den Hintereingang ins Gebäude, horche indie Stille.
'Auf auf zum fröhlichen Jagen!', ich muss ein leiseskichern unterdrücken, als ich mein nächstes Opfer lautlos in sichzusammen zucken spüre, sehe wie es mit einem dumpfen Ton am Bodenaufkommt. Eine Viertelstunde später bin ich im Erdgeschoss angelangt,eine Spur von leblosen Körper hinter mir her ziehend. Na wenn ihnen dasnoch nicht aufgefallen ist, dann kann ich denen auch nicht weiterhelfen. Ich zucke kurz mit den Schultern, gehe weiter. Die nächste Türdie ich aufstoße führt mich in einen abgedunkelten Gang. Ich ziehe eineBraue nach oben, sieht alles mächtig nach Bordell aus hier unten.Riechen tut es auch so, ist ja widerlich. Gedämpft höre ich meineSchritte auf dem dicken Teppich, mein Atem geht langsam. Anstrengenmusste ich mich ja noch nicht wirklich, bis auf den Moment draußen. Ichvernehme Stimmen. Ob das unser Ziel ist?
Eindeutig die falscheTür, muss ich mit erstaunen feststellen. Die Szene die sich mir zeigtist auch nicht gerade ohne und ich muss mich zusammenreißen, nicht inschallendes Gelächter ausbrechen. Man, wer hätte gedacht, dass der alteSack auf junge Männer steht, die es ihm besorgen sollen?Bondage-Spielchen haben schon was, aber bitte nicht mit so einem. Ichschließe die Tür wieder und beschleunige meinen Schritt etwas, dennirgendwo in den Schatten des Zimmers habe ich ein paar Personenausmachen können, die darüber nicht so erfreut waren. Bingo! Und schonsehe ich zu, dass ich um die nächste Ecke komme. Leider direkt in dieArme von ein paar weiteren Schränken, die mich mustern. Vom Regen indie Traufe und wo ist mein Depp von Partner? Zu helle Sachen angehabtund schon entschärft worden oder was? Einer der Schränke stürzt sichauf mich, bekommt mich nicht in die Finger. Beim nächsten sieht dasschon anders aus. Das gibt blaue Flecken, wenn nicht sogar ein paarSchrammen. Verdammt. „Fünf gegen einen ist aber etwas unfair, findetihr nicht?“, maule ich rum. Ohne Erfolg. Dann halt nicht. Ich streckedem einen meine Zunge raus und trete zu. Bei dem gepeinigten Aufstöhnenmuss ich grinsen. Alle Neune würde ich mal sagen. Der bekommt soschnell keinen mehr hoch, da kann das Weibsbild vor ihm noch soerotisch anziehend wirken, wenn er nicht sogar schwul ist. Würde ichihm zumindest zutrauen.
Der Schrank hinter mir grapscht mirgerade ungeniert an der Arsch. Ich verdrehe genervt die Augen, verengesie kurz darauf zu Schlitzen, fauche ihm ein: „Ey, Pfoten weg!!“entgegen. Dann ramme ich ihm meinen Ellenbogen in die Seite, er keuchtkurz auf da ihm die Luft weg bleibt. Er lässt mich kurz los und miteinem Rückwärts-Salto schwinge ich mich hinter ihn. Als ich ihm präzisemeine Handkannte in den Nacken schlage geht auch er zu Boden. Dieanderen Drei nehmen plötzlich Abstand von mir, sehen mich an als hättensie einen Geist gesehen. „Scheiße, du bist das Stinktier hinter dem derBoss schon die ganze Zeit her ist..“, ich schaue den Sprecher skeptischan, schnuppere an mir. Na aber hallo, haben die was denn gegen meinErdbeer-Duchgel? Und schon hängen sie an mir dran. Ich vorne weg denGang weiter entlang, sie hinter mir her. Ein Blick hinter mich sagtmir, dass sie aufholen, ich fummle meine 9mm mit Schalldämpfer auf derTasche, drehe mich um und drücke ab. Verfolger ein hat seinen letztenAtemzug getan, die anderen Beiden folgen ihm gleich darauf. Sie wusstenauf was sie sich ein lassen, als sie den Job hier angenommen haben.Genauso wie ich wusste, auf was ich mich einlasse, als ich meinen Joban nahm. Als ich die nächste Tür öffne, gelange ich in einen weiterenGang, mit Türen links und rechts. Am Ende ist nochmals eine Tür, aufdiese steuere ich zu, lausche von außen und öffne sie auf gut Glück:Jackpot!
Rufe ertönen. Vom Bett vor mir erklingt nur noch einverzweifeltes röcheln, dann sackt die Gestalt darauf in sich zusammen.Färbt das weiße reine Bettlacken mit ihrem Blut in dunkles Rot. Einmetallischer Geruch liegt in der Luft, wie gebannt starre ich auf dasimmer größer werdende Meer aus Rot. Ein zischen ertönt knapp nebenmeinem linken Ohr, ein scharfer Schmerz durch fährt mich und ich reißemeine Hand mit der Waffe erneut nach oben. Aus dem Augenwinkel nehmeich wahr wie etwas glitzernd zu Boden geht, ich folge im nächstenMoment. Ich rolle mich in Richtung meines, unseres, Opfers davon.Keinen Augenblick zu spät, denn an der Stelle wo ich vorher noch lag,prangt ein Einschussloch. Ein Wirbel aus Weiß zieht an mir vorbei,meine Gegner gehen einer nach dem anderen in die Knie, kippen zur Seiteweg und bleiben liegen. Blaue Augen erscheinen in meinem Blickfeld, ichknurre.
Unser Auftrag ist erfüllt, also kann ich jetzt auchwütend werden, meinen Gefühlen etwas freieren Lauf lassen. „Fick dichdoch, hättest du nicht etwas eher hier auftauchen können?“, blaffe ichmeinen Partner an. Er beugt sich zu mir runter, grinst mich kurzverschmitzt an. „Hmh, wäre mal ne Option, aber dazu.. leg ich dich vielzu gerne flach Tanuki!!“, er will mir aufhelfen. Ich schlage seine Handjedoch zur Seite, hieve mich am Bettrand nach oben und stelle michgerade hin. Etwas klebriges rinnt meinen Hals entlang und ich kann mirschon denken was es ist, ignoriere es vorerst jedoch. Wir sind gut inder Zeit, also mache ich mich auf den Weg nach draußen. Trotz dass esturbulent war, wir scheinen nicht von allen bemerkt worden zu sein.
Wirverlassen gerade das Büro unseres Auftraggebers, als er mich von hintenanfällt, sich an mir fest klammert. Ich schließe meine Augen, atmeeinmal kurz aber tief ein und schüttle ihn ab. Soll er doch zusehen wener heute Nacht flach legen kann. Mich kann er sich für die nächstenTage abschreiben. Erstens weil ich noch immer sauer auf ihn bin undzweitens, weil mir noch immer so einiges weh tut. Verdammt er hättewirklich etwas eher auftauchen können. Schon schlimm genug, dass ichmir Sorgen gemacht habe, als der Funkkontakt abgebrochen ist. Nein, erhält mir dann auch noch große Reden zum Dank dafür. Wir sind unten imParkhaus angekommen, steigen in unseren Wagen und fahren RichtungAusgang. Ich bin froh wenn ich endlich in mein Bett kriechen kann. 'Obich noch duschen gehe?', erneut schnuppere ich an mir. Silas zieht eineAugenbraue aufgrund dieses Verhaltens in die Höhe. „Hat dich wieder werals Stinktier bezeichnet?“, kommt die rhetorische Frage von ihm. Ichsehe demonstrativ aus dem Fenster, finde Gefallen am Anblick des neuanbrechenden Tages. Immer weiter fährt er in die Stadt hinein, biegthier und da ab, bis er schließlich stehen bleibt. „Willkommen zu HausePrinzessin!“, ich steige aus und gehe auf den Hauseingang zu, warte ander Tür auf ihn. Gemeinsam gehen wir zum Fahrstuhl, begeben uns indiesen und warten bis wir das Stockwerk erreicht haben, wo unserApartment liegt. Als die Haustür hinter mir ins Schloss fällt seufzeich, sehe mich kurz und schlurfe geradewegs in Richtung Schlafzimmer.Mir egal ob ich jetzt irgendwas mit meinem Ohr versaue, ich willeinfach schlafen. Wenige Augenblicke später, als mein Kopf das Kissenberührt fallen meine Augen zu und ich schlummere dem Tag entgegen.







